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Im Kreis hüpfen vor Freude

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Hendryk-Schaefer„Diese Karte aber war ein Uni­kat, denn sie zierte eine Illus­tra­tion und die war ein­fach so per­fekt, dass ich nicht anders rea­gie­ren konnte als ich es getan hatte. Wow!“

Hendryk Schäfer

Danke für deine begeisterten Worte, lieber Hendryk!

Ich war Hendryks Wichtel, beim diesjährigen Chaoswichteln der Chaosmacherin. Und weil er gerne Bier trinkt und Fahrrad fährt, man aber beides in dieser Kombination nicht tun darf, habe ich seine Vorlieben in einer kleinen Zeichnung vereint. Auf seinem Blog für Gestaltung, Fietsen, Gesellschaft und Gedöns hat er einen kleinen Artikel darüber geschrieben, wie er im Kreis hüpfte und sich freute :-D Hier könnt ihr seinen Artikel lesen.

mic at six | Monthly Gallery Update Oktober 2015

By | Bloggiversum, Mic News | No Comments
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Auf das Bild klicken, um zur Galerie zu gelangen

Wow, schon wieder der sechste. Ein neuer Mic at Six Monat ist komplett: Mic at Six – Monthly Gallery Oktober. Das Projekt entfaltet sich weiter, die Charaktere werden griffiger, das tägliche Zeichnen geht langsam in Fleisch und Blut über. Vielen Dank an euch treue Wegbegleiter, die ihr mir mit lobenden Daumen, knackigen Kommentaren und motivierenden Mails zur Seite steht. Also, weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-) Euer Mic

„six month on the blog“ – 6 Monate im Bloggiversum

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Liebe Mic at Six Leser,

ich freue mich, dass ihr mich weiterhin auf meinem intensiven Comic Trip begleitet und Tag für Tag wieder reinzappt, um zu erleben, was sich Mic nun schon wieder Sinn- oder Unsinnstiftendes für den neuen Tag ausgemalt hat. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an meine lieben, unermüdlichen Facebook- und Twitter-Buddies: Jeden Tag schaut ihr vorbei, teilt und liked meine Beiträge, kommentiert hin und wieder und zeigt mir damit, dass ihr meine Arbeit wertschätzt!

Also: Vielen herzlichen Dank dafür! You rock!

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Nebenher erfahre ich hin und wieder auch etwas über ein paar von euch stilleren Mitlesern: Bei einem persönlichen Treffen, einem Telefonat oder einer E-Mail… Auch an euch ein herzliches Dankeschön für die bestärkenden Rückmeldungen und konstruktiven Vorschläge.

Das nächste Ziel: Fünfhundert

Nach nun mehr 6 Monaten der konsequenten Cartoonerei, stimmen vielleicht auch schon die ersten Skeptiker zu: „Der Mic meint es wohl ernst mit dem Spaß… da müssen wir uns noch auf etwas gefasst machen.“ Aber hallo! Aber auf was denn!?

Tja, auf diese Frage und für welche Zielgruppe Mic at Six denn nun überhaupt gedacht ist, habe ich wohl immer noch keine wirklich gute Antwort parat. So richtig Gedanken über eine relevante Zielgruppe habe ich mir ja nie gemacht und das wechselhafte Programm hat somit schon einige Zuschauer vergrault. That’s life. Aber ihr seid da und es werden sich weitere Menschen dazugesellen. Da bleibe ich zuversichtlich und freue mich auf die kommenden Wochen und Monate zusammen mit euch und mit vielen großartigen Ideen… und auch albernen und abgefahrenen.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und so stecke ich mein nächstes Ziel mutig etwas weiter ab: 500 Comics. Bäm! Das ist doch mal ’ne Marke. Also, drückt die Daumen, dass Mic auch weiterhin das richtige Maß an Motivation und Disziplin einhalten kann, um sich nicht zu verbrennen oder sich unnötig zu quälen :-D

Hey mic, show us more Statistik-Popistik!

Die Analysten unter euch sind doch schon ganz scharf darauf ;-) Nachdem es beim letzten Mal einen ernüchternden Blick auf die ersten 6 Wochen gab, möchte ich euch nun den ermutigenden Blick auf die Halbjahresbilanz von Mic at Six gewähren:

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Gezählt werden wie immer nur echte Klicks auf meinen tatsächlichen Blog. Ein kleines aber stetiges Wachstum mit Höhen und Tiefen lässt sich verzeichnen. Das letzte Tief wurde durch Alienkarl ausgelöst ;-) Insgesamt kann es so doch weiter gehen.

Was diese Statistik für mich persönlich bedeutet?
Sehr wahrscheinlich immer noch viel zu viel. Wie wahr… wer ein Blog-Projekt startet, sollte genau zwei Ratschläge beherzigen: 1. Geduld haben. 2. Keine Zeit mit Statistiken verschwenden. Aber mal Hand auf’s Herz: Welcher ungeduldige Blogger-Neuling wird sich in Zeiten von sekundenaktuellen, mit einem Klick verfügbaren Statistikgrafiken an diese gut gemeinten Ratschläge halten können? Seufz.

Ich werde also weiterhin an meiner Gelassenheit arbeiten, bis ich diese Ratschläge soweit verinnerlicht habe, dass ich sie voller Überzeugung in die Gesichter künftiger Blogger-Generationen schmettern kann ;-) Hihi… Sofern es das Blog-Format dann überhaupt noch geben wird…

In diesem Sinne: Bleibt mir gewogen, so lange es noch so etwas Wunderbares wie persönliche Blogs im Internet gibt. Schreibt mir eure Meinung zu Mic at Six und wenn es euch gefällt, empfehlt meinen Blog weiter. Das würde mich sehr freuen. Also, weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-)

Beste Grüße
euer Mic

mic at six | Danke | 250 Menschen „gefällt das“

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Oh, was für eine schöne, kleine Überraschung am Sonntag Abend :-D 250 Menschen auf Facebook erheben ihren Daumen für mein Comic Blog Projekt. Herzlichen Dank :-D Mein kleines bisschen Disziplin ist hoch erfreut und auch meine Motivation lässt sich für diesen feierlichen Moment Mal wieder kurz blicken ;-)

Wie ich in den vergangenen Wochen gelernt habe, scheint es total old school zu sein, sich heute noch Infos aus dem Netz über sogenannte Newsletter zu beschaffen :-D Daher sende ich ein ganz besonderes Dankeschön an meine 8 old schooligen Abonnenten aus dem echten Internet“ :-D Oder bin ich etwa schon in eurem Spam Ordner gelandet? ;-)

Einen schönen Abend noch und ein fettes

CHAKKA!

Weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-)
Beste Grüße
euer mic

Über die Kunst sich treiben zu lassen

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Über die Kunst sich treiben zu lassen, blinden Aktionismus und die Faszination von Facebook Likes.

Sich treiben lassen ist harte Arbeit

Als Thor Heyerdahl sich 1947 auf einem Floß über den Pazifik treiben ließ, wollte er nicht einfach nur ein paar nette Tage auf See verbringen. Er brach auf, um eine verrückte Theorie zu beweisen: Die polynesischen Inseln seien nicht wie landläufig angenommen von Westen her aus Asien bevölkert worden, sondern von Osten aus Südamerika. Das besondere daran: Die südamerikanischen Prä-Inka-Kulturen waren keine Seefahrernation. Sie bauten Flöße und ließen sich damit von der Meeresströmung hinaustragen. Von Peru nach Tahiti sind das in etwa 8000 km.

schwerer-prozessSich einfach treiben zu lassen, klingt zunächst nach Urlaub, Entspannung, Erholung. Aber wer sich wirklich treiben lässt, der bricht auf in das Unbekannte ohne die Fähigkeit seine Richtung zu ändern, anzuhalten oder umzukehren. Sich treiben zu lassen bedeutet, die Dinge geschehen zu lassen und sie zu ertragen. Wer sich treiben lässt, befindet sich in einem Prozess. Und Prozesse sind schwer auszuhalten. So ist das mit allen Prozessen, ganz besonders mit künstlerischen.

Keep calm and carry on

Holm Friebe von der Süddeutschen Zeitung berichtet in seinem Artikel „Einfach treiben lassen“ vom Aktionismus der Menschen in Krisensituationen und wie schwierig es ist, unüberlegtes Handeln sein zu lassen. Die Wissenschaft hat sogar einen Begriff dafür: „Action Bias, … die Neigung, auch dann aktiv zu handeln, wenn das Handeln voraussichtlich nutzlos, möglicherweise sogar schädlich ist“ (Wikipedia). Unsere Instinkte sind genetisch darauf programmiert in heiklen Situationen schnelle Entscheidungen herbeizuführen. „Fight-or-flight – Kämpfe oder flüchte“ lautet die steinzeitliche Devise, die immer noch in uns schlummert. Damals konnte Nachdenken tödlich sein. Wer in einer gefährlichen Situation nicht blitzschnell reagierte, wurde aufgefressen. In der heutigen Gesellschaft führt Nachdenken als langsamere Reaktion aber oftmals zum besseren Ergebnis. Politiker haben dieses Prinzip längst erkannt und perfektioniert: gar keine Reaktion zeigen und eine Sache einfach aussitzen, kann auch zum gewünschten Ergebnis führen…

Was nutzt es Facebook zu verteufeln, wo doch der Teufel in mir selber steckt.

desperate-likes-lockerDer Faszination auf Facebook „geliked“ zu werden kann sich wohl kaum jemand entziehen. Mich hat es erwischt. Das Like-System nutzt meine Bedürfnisse nach sozialen Beziehungen und sozialer Anerkennung schamlos aus. Facebook ist ein Geschäft. Dessen sollte ich mir bewusst sein, wenn ich die virtuellen Hallen des Großkonzerns betrete. Insbesondere bei Fan-Pages dreht sich alles um Reichweite und Kundenbindung. Wenn ich mein mic at six Facebook-Profil öffne, ermahnen mich blaue Schaltflächen an jeder Bildschirmecke: „Wirb für deine Seite, um dich mit mehr Nutzern zu verbinden, die für dich wichtig sind.“ – „Verbinde dich mit mehr Nutzern, die für dein Unternehmen wichtig sind.“ Alles gegen bare Münze versteht sich.

Als „privater“ Facebook-Nutzer werden mir diese Optionen (noch) nicht angeboten. Trotzdem bin ich Dartpfeil und Zielscheibe. Wenn ich mich damit arrangieren kann, komme ich klar. Wenn ich aber mein Selbstwertgefühl davon abhängig mache, ob und wie viele Likes ich für einen Post bekomme, kriege ich ein Problem. Aus der Erfahrung: „Wenn mein Bild geliked wird, bin ich gut/schön/talentiert“; wächst das (Miss-)Verständnis: „Nur wenn mein Bild geliked wird, bin ich gut/schön/talentiert“; mit dem Umkehrschluss: „Wenn ich nicht (genug) geliked werde, bin ich schlecht/hässlich/unfähig.“ Beim Durchzappen der unzähligen, unendlichen Posts auf meiner Facebook-Startseite, beschleicht mich das Gefühl, dass es nicht nur mir so geht. Nagt Facebook auch am Selbstwertgefühl anderer Nutzer?

Was kann ich von Thor Heyerdahl in dieser Situation lernen?*

Nach 101 Tagen auf See und rund 7000 km zurückgelegter Strecke, lief Thor Heyerdahls Floß bei Raroia auf ein Riff auf. Er strandete aber praktisch vor der Haustür Tahitis. Er konnte seine Theorie wissenschaftlich untermauern: Polynesien könnte aus dem Osten her bevölkert worden sein und nicht wie landläufig angenommen zwangsläufig vom Westen her aus Asien. Und das einfach, indem sich Heyerdahl von der Meeresströmung treiben ließ, wie die alten Prä-Inka-Kulturen.

CHAKKAMic at six ist nach rund 8 Jahren Berufstätigkeit mein erstes, freies künstlerisches Projekt. Ja, ich bin entsprechend aufgeregt. Ich bin dankbar und freue mich selbstverständlich sehr über Feedback von außen. Die Strömung hat mich in ein seelisches Facebook-Ungewitter getrieben. Was nützt es das Wetter zu verfluchen? Das gilt es auszuhalten. Meine „Like-Sucht“ ist Teil meines künstlerischen Prozesses. Nicht besonders cool, aber kein Grund sich zu schämen.

Ich werde mich also weiter treiben lassen. Ich werde mich weiter über Likes, Shares, Tweets und überhaupt freuen und ich werde daran arbeiten, mein Selbstwertgefühl nicht mehr so stark von „Statistik-Popistiken“ abhängig zu machen. Keep calm, mic, and carry on.

Also, weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-)
Beste Grüße
euer mic

P.S.: Vielen Dank an meinen sehr guten Freund Aike Arndt für ein sehr gutes Gespräch und ein paar beruhigende Gedanken, die mich zu diesem Artikel inspirierten.

* Wer mehr über Thor Heyerdahl erfahren möchte: Kon-Tiki (1950), die oscarprämierte Doku. Ein echtes Abenteuer. Das Remake Kon-Tiki (2012) ist optisch gewaltig, inhaltlich seicht. Ein bisschen wie „Kein Schiffbruch ohne Tiger“, trotzdem sehr interessant, wie die historischen Erlebnisse hier interpretiert werden.

„six weeks on the blog“ – 6 Wochen im Bloggiversum

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Ein herzliches Dankeschön an meine kleine, treue Leserschaft, …

… die regelmäßig meinen Blog besucht, öfter oder ab und zu ein Like in sozialen Netzwerken vergibt und hin und wieder Mal einen Link mit weiteren Freunden teilt! Bitte macht weiter so! Teilt und liked was euch gefällt und kommt mich weiterhin besuchen für eure tägliche „Motivationsdosis“ mic at six :-D

Ein herzliches Willkommen an alle neuen Leser, …

… die vielleicht durch eben erwähntes Vernetzen oder sonstige Wunder hierher gelangt sind. Über 40 Episoden mic at six sind bereits im Äther. Für den schnelleren Einstieg und das bequemere Durchblättern, habe ich alle bisherigen Comics in einer Gallerie zusammengefasst.

Die „mic at six | Monthly Gallery“ – all stories. every month. at the 6th.

Ab sofort ist also jeden Monat „Micolaus“ ;-) Fortan sollt ihr an jedem 6. alle Comics des Vormonats im Zusammenhang, bequem, schnell und in voller Auflösung angucken können. Ich hoffe es gefällt euch. Viel Spaß :-) Direkt einen Blick in die Galerie werfen?

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Hey mic, wie läuft es denn so mit dem Blog? – Statistik-Popistik Analyse.

Wie so oft gehen persönliche Wahrnehmung und objektive Fakten ganz unterschiedliche Wege. 6 Wochen mic at six. So sieht das Projekt bisher in Balken aus:

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Gezählt werden nur echte Klicks auf meinen tatsächlichen Blog. Der herausragende Balken kennzeichnet meine erste und bislang einzige „Werbeaktion“. Eine Rundmail an Freunde. Mehrere haben sich mic at six  angesehen, einige sind kleben geblieben und scheinen über die ersten Wochen hinweg treue Weggefährten geworden zu sein :-)

Ein thematisch unspezifisches Projekt, welches dazu einlädt sich „einfach mit ihm Treiben zu lassen“, befriedigt eben nicht gerade unser grundlegendes Bedürfnis nach Sicherheit. Wir alle wollen wissen, wohin die Reise geht, bevor wir die Entscheidung treffen, ob wir mitkommen. „Tägliche Webcomics. Aha. Worum gehts?“ 

Für mich ist es daher nachvollziehbar, dass in meiner „Blog-Probezeit“ zunächst einmal Menschen dranbleiben, die mich persönlich kennen und „etwas mit mir anfangen können,“ die etwas mit Schwarz-Weiß-Comics anfangen können. Für mehr Resonanz bedarf es vermutlich weiterer und vor allem zielgerichteter Kommunikation. Die Statistik-Popistik belegt es: Ohne Werbung läuft nix. Ohne Ruf kein Echo. Kein neuer Erkenntnisgewinn, trotzdem immer wieder aufs Neue eine Erkenntnis.

volleyball

Inhalte mic, Inhalte.

mic & friends

Sollte es mich beunruhigen, dass eines der erfolgreichsten Comics bisher das ist, wo mir mit voller Wucht ein Volleyball an den Kopf geschlagen wird? ;-) Aber vielleicht gibt es neben der Schadenfreude noch eine andere Erklärung: Ein großer Teil der meistgeklickten Comics sind jene, in denen jemand von euch einen Gastauftritt hat. Diese Comics werden am liebsten mit anderen geteilt.

mic & mainstream

Noch erfolgreicher, laut Statistik-Popistik, sind aber jene Comics, die mit populären und massentauglichen Inhalten umgehen. Wie etwa Verweise auf Filme oder Serien (Game of Thrones) und meine Blog-Awards aus der Super-Mario-Welt (grins* bald ist es wieder soweit! 50 Comics! Was für eine Auszeichnung werde ich wohl dieses Mal erhalten!? Spannung ;-) awards-25

mic’s Quest: Auf der Suche nach Motivation

In diesen Comics befasse ich mich auf eigenwillige Art und Weise mit Konzepten aus der Welt des Zeit- und Selbstmanagements. Eine Mischung aus Spaß, Kritik und Selbstcoaching. Zusätzlich zu bekannten und bewährten Entwürfen aus dem Fachgebiet entwickle ich hier auch eigene Konzepte :-) Euer ganz persönlicher „personal-comic-coach“ im Selbstexperiment ;-)

Ich freue mich sehr, wenn ihr dabei bleibt, euch mit Kommentaren einbringt, meinen Blog weiterempfehlt und weiterhin Spaß habt. Also, weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-)

Beste Grüße
euer mic

 

„new mic’s on the blog“ – Die erste Woche im Bloggiversum

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Zunächst einmal: Vielen Dank an all die vielen fünf Leser da draussen :-D Ich freue mich, dass ihr dabei seid und mich bei meinem „Freizeitprojekt“ begleitet und motiviert!

CHAKKA, ich habe meine ersten 7 Tage als „Blogger“ geschafft.

Was für ein irrsinniges Vorhaben. Insbesondere technisch gesehen bisher eine überraschend hohe und zeitintensive Herausforderung… ganz schön komplex und differenziert diese Blogger-Welt. Das macht man nicht mal eben an einem Wochenende wie mir scheint… Es wird wohl noch etwas dauern bis alles rund läuft und ich verstehe, was ich da eigentlich mache. Technische Pannen vorprogrammiert. Seht es mir nach :-) Eure Blogging-Ratschläge sind also herzlich willkommen.

„Warum muss er jetzt auch noch einen Blog machen, wo er doch vor lauter Arbeit eh kaum Zeit hat zu atmen?“ – Eben.

In meinem Job mache ich viel für andere. Ich komme immer seltener dazu einfach Mal etwas für mich zu zeichnen. Ironischer Weise ist dieser Blog ja auch wieder für andere ;-) Aber ich muss hier keine Kompromisse eingehen, keine Korrekturschleifen ertragen und kann einfach zeichnen, wonach mir der Sinn steht. Und wenn das dann auch noch jemandem von euch gefällt, dann ist es wie es früher einmal war: Erinnert ihr euch? Ihr wart vier oder fünf Jahre alt. Ihr habt den ganzen Nachmittag gemalt, gebastelt und gezeichnet und eure Eltern, Onkel und Tanten waren begeistert von euren Werken. Na, war das nicht eine tolle Zeit?

Zeichne und deine Welt wird besser

Eigentlich doch komisch, dass die meisten Menschen am Ende ihrer Kindheit aufhören zu zeichnen, oder? Wo es doch so ein fester Bestandteil und so eine Selbstverständlichkeit in ihrem Leben war – für wenigstens 5 bis 15 Jahre ihres Lebens. Es hat ihnen so viel Spaß gemacht und sie wurden so sehr von ihrer Umwelt dafür „geliked“ ;-) Und dann kam die Schule und sie mussten Schreiben lernen. Schön schreiben lernen! Und wenn sie doch noch zeichneten, dann mussten sie jetzt auch schön zeichnen können! Was für ein Druck. Da gaben sie lieber freiwillig etwas auf, was sie einst so sehr liebten und was so natürlich für sie war.

Tja, wenn wir also heute irgendwelche Bilder in den Sozialen-Netzwerk-Äther posten und nach „Likes“ schmachten, sehnen wir uns vielleicht (unbewusst) einfach nur nach der guten alten Zeit zurück, in der wir schamlos unzählige faszinierende „Krikelakrackel-Bilder“ verbreiteten und dafür von unseren Nächsten geliebt wurden. Bedingungslos und für jeden Pups ;-)

Apropos…. ich hoffe, dass ich eine lange Zeit ohne Pups-Humor auskommen kann… Aber dieses Thema braucht einen eigenen Artikel…

„Was erwartet uns denn hier?“ – Darauf bin ich auch schon sehr gespannt.

Ich habe kein Konzept. Herrlich, wie befreiend :-) Die Titelzeichnung verrät aber ein bisschen was über meine Interessen und meine Motivation – zur Zeit. Mal sehen was passiert. Ich möchte keine Pläne schmieden, ich will mich treiben lassen :-D Ihr seid herzlich eingeladen mitzutreiben, ich freue mich darauf. Lasst uns sehen wo das hinführt.

Initialzündung – Das Gulasch-Gespräch

Ein herzliches Dankeschön an Aike Arndt, meinen guten Freund und ehemaligen Kommilitonen aus der guten alten Studienzeit, für den springenden Funken! Eigentlich wollte ich ihm nur zum Geburtstag und zu seinem neuen Comic-Band gratulieren. Und weil sein neues Buch wirklich großartig ist, so charmant, liebevoll und tiefgründig, sah ich mich an einem Punkt unseres Gesprächs spontan dazu verleitet, ihn zu einem Comic-Blog anzuspornen. Seine Reaktion ließ vermuten, dass dieses wohl eher nicht die erste „Anfrage“ war ;-) Aber glaubt mir, wenn ihr Aikes Comics lest, werdet ihr euch verlieben und ihr werdet auch mehr wollen! Ich empfehle jedem sein Buch „Das Nichts und Gott“ zu erwerben und auch seinen ersten Band „Die Zeit und Gott“. Beide sind einzigartig, inspirierend, freudig und nachdenklich stimmend zugleich :-) Zurück zum Gulasch-Gespräch: Aike drehte kurzerhand den Spieß um und spornte mich wiederum zu einem Blog an. Eigentlich wollte ich, so glaube ich, mit einem Darüber-Lachen die Sache vom Tisch fegen, aber irgendwie hat es in mir drinnen Klick gemacht und mich hierher geführt. Abgefahren.

Nun denn, die erste Woche ist gemeistert :-D Zum Schreiben habe ich mir etwas mehr Zeit rausgenommen, als ich mir hätte nehmen dürfen. Muss auch Mal sein. Weiter geht’s. Bis morgen um sechs :-)

Beste Grüße

euer mic